Samstag, 1. Dezember 2012

You're gonna have to turn into friggin' Flo Jo to get away from me.


Florence Griffith-Joyner, die schnellste Frau der Welt, oder die größte Betrügerin der Sportgeschichte?

Florence Griffith-Joyner, bei der Oympiade in Seoul, 1988

Die damals 28-jährige Florence Griffith-Joyner, ersprintete 1988 bei den Olympischen  Spielen in Seoul den bis heute ungebrochenen Weltrekord im 100 Meter Lauf (10,49 Sek.) und 200 Meter Lauf (21,56 Sek.). Sie wird noch immer als die schnellste Frau aller Zeiten bezeichnet, doch mit dem Ruhm kamen auch die Zweifel.

Joyners seit 25 Jahren ungebrochene Rekorde werfen viele Fragen auf. Die seit 1984 teilnehmende Olympia-Spielerin verbesserte ihre Bestzeiten, die davor jahrelang konstant gewesen waren, auf einen Schlag um 0,47 (100 Meter) und 0,62 (200 Meter) Sekunden. Ihre Verwandlung innerhalb kurzer Zeit von zierlich zu durchtrainiert und ihre plötzlich tiefere Stimme stärkten nur den Verdacht auf Steroid Missbrauch.
Florence Joyner bei der Olympiade 1984 links, rechts 1988

"Flo Jo" beteuerte immer wieder, dass sie nie leistungssteigernde Drogen irgendwelcher Art genommen hätte, auch jegliche Drogentests während ihrer Karriere fielen negativ aus. Ein Jahr nach ihrem Weltrekorden gab sie ihren Rücktritt bekannt.
Zufälligerweise genau nachdem bekannt wurde, dass nach dem Doping Skandal 1988 nun das TAC unangekündigten Drogentest einführen würde.

Ob sie nun tatsächlich Steroide benutzt hat oder nicht, wird wohl nie bekannt. Sie erstickte mit 38 Jahren durch einem epileptischen Anfall. Ihr Körper enthielt nicht genug Urin, um Ihre Leiche bei der Autopsie nach Steroiden zu untersuchen. Viele Sportler gaben zu, während der Olympiade 1988 leistungssteigernde Drogen genommen zu haben. Daher wird diese Olympiade auch "dirty games" genannt. Warum also nicht auch "Flo Jo"?
Einen endgültigen Beweis gibt es nicht, jedoch sprechen die Indizien für sich.



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