Sonntag, 2. Dezember 2012

I smell snow

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn man aufwacht aus dem Fenster sieht, dass der Garten sich über Nacht still und heimlich in ein Winterwunderland verwandelt hat? Das zaubert mir sofort ein Lächeln auf die Lippen, auch wenn es erst halb sieben Uhr morgens ist.

Schnee hatte schon immer etwas magisches für mich. Wenn die Welt mit diesem glitzernden Puder bedeckt ist sieht alles gleich viel friedlicher aus. In dieser Jahreszeit liebe ich es dick eingepackt durch den Schnee zu spazieren. Diese weiße Idylle schafft es immer wieder mich zu inspirieren und bringt mir inner Ruhe.

Außerdem versetzt dieses Wetter mich in Weihnachtsstimmung, also war es nur eine Frage der Zeit, bis ich mich bewaffnet mit frisch gebackenen Schokomuffins und einer Tasse Glühwein auf die Couch kuschelte, um mir ein paar Weihnachtsklassiker anzugucken. Der Grinch ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Was würde ich dafür geben, in einer Stadt wie Whoville Weihnachten zu erleben!

Es ist mir ganz egal wie alt ich auch später sein werde, ich werde auch mit 60 noch ganz ausgelassen Schneeengel formen, Schneemänner und -frauen bauen und bei der einen oder anderen Schneeballschlacht mitmachen.


Meine erste Schneefrau



Samstag, 1. Dezember 2012

You're gonna have to turn into friggin' Flo Jo to get away from me.


Florence Griffith-Joyner, die schnellste Frau der Welt, oder die größte Betrügerin der Sportgeschichte?

Florence Griffith-Joyner, bei der Oympiade in Seoul, 1988

Die damals 28-jährige Florence Griffith-Joyner, ersprintete 1988 bei den Olympischen  Spielen in Seoul den bis heute ungebrochenen Weltrekord im 100 Meter Lauf (10,49 Sek.) und 200 Meter Lauf (21,56 Sek.). Sie wird noch immer als die schnellste Frau aller Zeiten bezeichnet, doch mit dem Ruhm kamen auch die Zweifel.

Joyners seit 25 Jahren ungebrochene Rekorde werfen viele Fragen auf. Die seit 1984 teilnehmende Olympia-Spielerin verbesserte ihre Bestzeiten, die davor jahrelang konstant gewesen waren, auf einen Schlag um 0,47 (100 Meter) und 0,62 (200 Meter) Sekunden. Ihre Verwandlung innerhalb kurzer Zeit von zierlich zu durchtrainiert und ihre plötzlich tiefere Stimme stärkten nur den Verdacht auf Steroid Missbrauch.
Florence Joyner bei der Olympiade 1984 links, rechts 1988

"Flo Jo" beteuerte immer wieder, dass sie nie leistungssteigernde Drogen irgendwelcher Art genommen hätte, auch jegliche Drogentests während ihrer Karriere fielen negativ aus. Ein Jahr nach ihrem Weltrekorden gab sie ihren Rücktritt bekannt.
Zufälligerweise genau nachdem bekannt wurde, dass nach dem Doping Skandal 1988 nun das TAC unangekündigten Drogentest einführen würde.

Ob sie nun tatsächlich Steroide benutzt hat oder nicht, wird wohl nie bekannt. Sie erstickte mit 38 Jahren durch einem epileptischen Anfall. Ihr Körper enthielt nicht genug Urin, um Ihre Leiche bei der Autopsie nach Steroiden zu untersuchen. Viele Sportler gaben zu, während der Olympiade 1988 leistungssteigernde Drogen genommen zu haben. Daher wird diese Olympiade auch "dirty games" genannt. Warum also nicht auch "Flo Jo"?
Einen endgültigen Beweis gibt es nicht, jedoch sprechen die Indizien für sich.