Mittwoch, 19. Januar 2011

Death of a salesman

1949 von Arthur Miller geschrieben, gewann den Pulitzer Preis und ist bis heute noch eine der bekanntesten Tragödien der Literaturgeschichte.
Dieses Drama zeigt einen unzufriedenen Familienvater, Willy, der sein Leben für den "american dream" verschwendet hat und nach und nach immer mehr den Bezug zur Realität verliert und sich eine eigene Traumwelt schafft. Willy's größtes Ideal, ein charismatischer Verkäufer zu sein, der seine Familie als Vorbild und Held dienen soll, jedoch in Wiklichkeit ein betrügender, lügender Versager ist. Auch seine Söhne, die durch ihren Vater nie gelernt haben, was wirklich wichtig im Leben ist, sind zu Versagern aufgewachsen. Als Willy letzendlich in seinem Job gekündigt wird und ihm klar wird, dass seine Söhne keine Superhelden sind, bricht seine Traumwelt zusammen und er nimmt sich das Leben indem er mit seinem Firmenwagen gegen eine Wand fährt.

Obwohl dieses Stück meiner Beschreibung nach sehr tragisch erscheint, ist es eher das Gegenteil. Witzig und leicht geschrieben lässt sich dieses kurze Drama in einem Schubs durchlesen. Mir hat es sehr gut gefallen und zum Nachdenken hat es mich auch noch gebracht. Wieso stellen wir uns solche hohen Standards? Ist es wirklich so schlimm gewöhnlich zu sein?

Wer keine Lust hat das Stück zu lesen kann auch die Verfilmung gucken (tz tz tz) :P


hier die Endszene , die anderen Teile sind auch auf diesem Link

Keine Kommentare: