Donnerstag, 11. November 2010

"If we do not believe in freedom of speech for those we depise...


we don't believe in it at all."

Nach meiner ausgiebigen Recherche über Noam Chomsky war ich schockiert über die Meinungen vieler im Netz.
Noam Chomsky ein Antiamerikaner, Faschist und Antisemit?
Meiner Meinung nach ist Chomsky ein revolutionärer, brillanter und zugegeben etwas exzentrischer Literaturwissenschaftler, ohne den die Kognitionswissenschaften niemals entstanden wären.
Noam Chomsky macht kein Geheimnis über seiner Kritik zum Amerikanischen Staat, wie z.B. seine felsenfeste Überzeugung der Existenz der Verschwörungstheorie 9/11 deutlich wird. Gleichzeitig jedoch bekennt er seine Liebe für das Land und lebt bis heute noch in Massachusetts, wo er unterrichtet.

Die vielen "Gerüchte" über Noam Chomsky's Hass auf Juden kommt mir lächerlich vor, auch, da Chomsky selbst Jude ist. Selbstverständlich scheint Noam Chomskys in Schutznahme des Faschisten Faurisson, der 1978 in einem Artikel die Existenz von Gaskammern während des NS-Regime bestritt, auf den ersten Eindruck dubios. Nicht aber auf dem zweiten Blick: Noam Chomsky unterschrieb die Petition nur für die Freilassung Faurissons um sich dadurch für die Rede/- und Pressefreiheit einzusetzen.

Noam Chomsky, meiner Meinung nach ein Mann mit starken Prinzipien, für die er hohe Opfer zu bringen bereit ist- ein Idealist.

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