Donnerstag, 11. November 2010

eat pray love - book/movie-review

Vielen haben diesen Titel wahrscheinlich schon mal gehört, ein kleiner Tipp: im Moment ist die ganze Stadt zugepflastert mit Plakaten von Julia Roberts Gesicht, die die Hauptrolle in der Verfilmung dieses Bestsellers spielt.

Die Hauptfigur Elizabeth, eine depressive Reisejournalistin, die ihre Identität in ihrer Ehe verloren hat, beschließt nach einer Eingebung ihr altes Leben, mitsamt ihres Vermögens und ihres Mannes, zurückzulassen um sich auf einer Reise nach Italien, Indien und Indonesien selbst zu finden.
Ein inspirierendes Buch, dass einen mitreißt und an die vielen kleinen Dinge im Leben erinnert, die einen glücklich machen können. Für mich definitiv einer meiner "must reads" des Monats.

Der Film jedoch, obwohl versucht wird so wahrheitsgetreu am Buch zu bleiben wie möglich, verliert diesen tiefgründigen Eindruck und scheint langatmig und ohne jegliche Spannung. Visuell bietet der Film vieles: die gekonnte in Szenesetzung der schönen Julia Roberts und  bezaubernden Landschaften. Jedoch können diese nicht von dem inhaltlichen Mangel ablenken. Meiner Meinung nach eine Enttäuschung und absolut nicht lohnenswert zu sehen.

"If we do not believe in freedom of speech for those we depise...


we don't believe in it at all."

Nach meiner ausgiebigen Recherche über Noam Chomsky war ich schockiert über die Meinungen vieler im Netz.
Noam Chomsky ein Antiamerikaner, Faschist und Antisemit?
Meiner Meinung nach ist Chomsky ein revolutionärer, brillanter und zugegeben etwas exzentrischer Literaturwissenschaftler, ohne den die Kognitionswissenschaften niemals entstanden wären.
Noam Chomsky macht kein Geheimnis über seiner Kritik zum Amerikanischen Staat, wie z.B. seine felsenfeste Überzeugung der Existenz der Verschwörungstheorie 9/11 deutlich wird. Gleichzeitig jedoch bekennt er seine Liebe für das Land und lebt bis heute noch in Massachusetts, wo er unterrichtet.

Die vielen "Gerüchte" über Noam Chomsky's Hass auf Juden kommt mir lächerlich vor, auch, da Chomsky selbst Jude ist. Selbstverständlich scheint Noam Chomskys in Schutznahme des Faschisten Faurisson, der 1978 in einem Artikel die Existenz von Gaskammern während des NS-Regime bestritt, auf den ersten Eindruck dubios. Nicht aber auf dem zweiten Blick: Noam Chomsky unterschrieb die Petition nur für die Freilassung Faurissons um sich dadurch für die Rede/- und Pressefreiheit einzusetzen.

Noam Chomsky, meiner Meinung nach ein Mann mit starken Prinzipien, für die er hohe Opfer zu bringen bereit ist- ein Idealist.

Mittwoch, 10. November 2010

Poetry Slam

Ein Poetry Slam (sinngemäß: Dichterwettstreit oder Dichterschlacht) ist ein literarischer Vortragswettbewerb, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. Die Zuhörer küren anschließend den Sieger.


Vor ungefähr einem Monat hatte ich keine Ahnung Wer oder Was ein "Poetry Slam" ist- bis mich eine liebe Kommilitonin auf den Geschmack brachte: Am 28.10. war ich bei meinen ersten Poetry Slam, wo insgesamt 12 verschiedene Slammer im dai in Heidelberg ihre hauptsächlich sehr unterhaltsamen Gedichte vortrugen.

Jetzt bin ich Feuer&Flamme!
Hier ein kleines Video von einem meiner Favoriten (Nektarios Vlachopoulos)

hello sunshine

Hallo liebe Blogosphäre,
da ich anscheinend zu viel Zeit übrig habe, dachte ich mir ich tu mal etwas sinnvolleres anstatt Stunden um Stunden vor der Mattscheibe zu kleben... et voilá! "carpe diem baby!" ist das Resultat.
Auf dieser klitzekleinen Seite möchte ich über alles mögliche schreiben was auch nur irgendwie in das Thema Kreativität und Kunst reingequetscht werden kann.
Ich wünsch euch viel Spaß beim lesen!
liebe grüße
dilli